… heißt es heute in einem Artikel im Kurier. Naturvölker sind besonders betroffen. Bei einigen indigenen Völkern ist die Hälfte! der Erwachsenen zuckerkrank, auch Kinder mit 6 Jahren haben bereits Diabetes. Aber was ist mit uns, hier in Mitteleuropa? Sind wir “besser dran”? Ich selbst musste zu meinem Erschrecken feststellen, dass einer meiner Söhne vor zwei Jahren - im Alter von 14 Jahren! - Laborwerte hatte, die auf eine Vorstufe von Diabetes hingewiesen haben: Seine Triglyceridwerte waren stark erhöht.
Aber wie kam es dazu? Natürlich habe ich mir über die Ursachen Gedanken gemacht: Es sind die Kleinigkeiten zwischendurch, das Süße, die Softdrinks - aber auch, und das ist den wenigsten meiner Klienten bewußt, Getränke mit Süßstoff oder die so stark beworbenen gesunden Snacks: die Milchschnitte, das Stück Obst und so weiter. Wir fluten unseren Körper ständig mit Nährstoffen, er muss pausenlos Insulin produzieren. Irgendwann gibt er dann auf: Die Empfindlichkeit der Zellen auf Insulin nimmt ab, sie können den Blutzucker nicht mehr gut aufnehmen. Der Körper gerät in einen Teufelskreis, er produziert noch mehr Insulin, da er den Blutzuckerspiegel um jeden Preis senken muss - bis auch die Insulinproduktion geschwächt ist.
Aber sind wir dem hilflos ausgeliefert? Es gibt einen Weg, mit dem man sehr gut vorbeugen bzw. diesen Teufelskreis stoppen kann: Drei geregelte Mahlzeiten und dazwischen nichts außer reinem Wasser. Wie das geht? Sehr gut, wenn Sie das Richtige essen: Etwas Eiweiß, zum Beispiel in Form von Fleisch, Fisch, Ei oder Hülsenfrüchten; dazu wenig, aber hochwertiges, Fett: Kokosfett zum Kochen, etwas gute Butter und kalt gepreßte Öle; und natürlich auch Kohlenhydrate in Form von Getreide, Gemüse und Obst. Damit sind die meisten Menschen zufrieden und schaffen die Pausen locker. Der Körper wird nicht mehr pausenlos mit Nährstoffen geflutet und reguliert dann langsam viele Dinge wieder, die durch das Überangebot von Nährstoffen entgleist waren.
Testen Sie selbst aus, was Sie satt und zufrieden macht: In der Praxis verwende ich dazu das Ernährungsprotokoll. Wenn Sie zwei bis drei Stunden nach der Mahlzeit noch satt und zufrieden sind, war diese Mahlzeit günstig für Sie. Wenn Sie Lust auf Süßes oder auch Blähungen haben bzw. unzufrieden sind, lohnt es sich, nach den Ursachen zu suchen, was an der Mahlzeit nicht gepaßt hat. Wenn Sie dabei Unterstützung suchen, stehe ich Ihnen gerne mit meinem Beratungsangebot zur Seite.