“Rohfisch für Japaner, Innereien für Bayern:
27. November 2006Welches Essen wir am besten verdauen, bestimmen unsere Gene” - lautet ein spannender Artikel von Birgit Herden in DIE ZEIT vom 9. November 2006. Ein sehr junger Forschungszweig, die Nutrigenomik, erforscht das Zusammenspiel zwischen Genen und Ernährung und versucht zum Beispiel zu erklären, warum der eine unbeschadet fettes Fleisch essen darf während anderen bei gleicher Kost das Herz versagt. Fazit des Artikels ist, sich mangels aussagekräftiger Genanalysen auf das zu besinnen, was die eigenen Vorfahren verzehrt haben.
Auch in praktiziere in meiner Praxis ein bißchen “Back to the roots”, wenn ich zum Beispiel gemeinsam mit einer jungen Ägypterin, die hier in Österreich lebt, nach der Ernährung ihrer Vorfahren forsche, um herauszufinden, was sie zufrieden macht, gesund und schlank hält. Fern von der Heimat, hat man es oft besonders schwer, die richtige Ernährung zu finden.
Das Thema interessiert mich deshalb ganz besonders, da ich in meiner Praxis eine ganzheitliche Methode (Stoffwechseltypbestimmung) anbiete, mit der ich zwar nicht die Gene entschlüssele - das wäre wohl zu schön!, aber mithilfe eines kinesiologischen Tests kann ich relativ genau feststellen, welche Nahrungsmittel meine Klienten zufrieden machen und wieviel Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate sie brauchen. Die Ergebnisse sprechen für sich. Die meisten Klienten sind sehr rasch mit Ihrer Ernährung zufrieden.
Meinen Klienten biete ich die Methode in Form eines Stoffwechseltests in Kombination mit der 5-Elemente-Ernährung an, meinen KollegInnen und anderen Therapeuten, die diese Methode anwenden möchten, in Form eines Seminars, das ich gemeinsam mit Karin Stalzer anbiete.