Ungarisches Letscho im Kessel
11. August 2005Im Sommer koche ich gerne mit Freunden im Garten. Dazu haben wir uns ein Dreibein und einen Kessel gekauft und eine kleine Feuerstelle eingerichtet. Sie können darin alles kochen, wofür Sie nur einen Topf brauchen. Es schmeckt viel besser als auf dem Herd gekocht und ist ein nettes Event zum Plaudern. Aber genug der Vorrede…
…Sie benötigen für das Letscho Zwiebel, etwas Räucherspeck, gelbe Paprika - am besten auf dem Markt kaufen - sonnengereifte Paradeiser, Pfeffer, Salz, Petersilie, braunen Zucker, gutes Weißbrot.
Zubereitung:
- rechtzeitig das Feuer entfachen, es braucht ein bißchen, bis man den Kessel darüber hängen kann
- den Paprika waschen, die Kerne entfernen und in kleine mundgerechte Stücke brechen - so wird das Letscho am saftigsten
- die Paradeiser in Stücke schneiden; wer die Schale nicht mag, kann sie auch schälen: ein kleines Kreuz in die Haut ritzen, kurz in kochendes Wasser legen, dann lassen sie sich leicht schälenden
- Speck in Würfel schneiden und auslassen
- Zwiebel dazugeben, glasig dünsten
- Paprika dazugeben
- eine Prise Pfeffer
- etwas Salz
- Paradeiser dazugeben
- Sie können auch etwas Petersilie mitkochen
- dann mit mildem Paprikapulver würzen
- wenig braunen Zucker dazugeben
- und ca. noch eine halbe Stunde köcheln
Das Letscho wird mit Weißbrot serviert. Scharfe Gewürze stelle ich auf den Tisch zum nachwürzen, weil es nicht jeder mag.
Sehr gut schmeckt das Letscho auch mit einem Ei. Manchmal schneide ich Kabanossi in Scheiben, lasse sie in der Pfanne kurz aus und gebe sie auf den Tisch. Dann kann jeder selbst die Menge nehmen, die er mag.
Viel Spaß beim Ausprobieren!