Umgang mit chronischen Krankheiten
30. April 2005Ein guter Freund von mir hat MS (Multiple Skerose). Es geht ihm nicht besonders gut, weil die Muskeln ihren Dienst versagen und es schwer ist, das zu akzeptieren. Das ungute Gefühl, die schlechte Stimmung versucht er zu betäuben mit Zigaretten statt Frühstück. Meistens hat er schon Kaffee getrunken, geraucht und sogar Wein getrunken, ohne noch etwas gegessen zu haben. Das ist aber für den Körper, den Stoffwechsel besonders schlimm, da er daraus nichts Nährendes, Aufbauendes gewinnen kann. Das heißt, der Zustand verschlechtert sich. Wir arbeiten jetzt daran, erst zu essen und dann – nur bei Verlangen und nicht aus Gewohnheit! – zu Genussmitteln zu greifen.